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Joseph Haydn-Platz 3, 7431 Bad Tatzmannsdorf

Öffnungszeiten

1. April 2019 - 31. Oktober 2019

MO - FR
08.00 - 17.30 Uhr
SA
09.30 - 14.30 Uhr

Sonn- & Feiertags geschlossen

1. November 2019 - 31. März 2020

MO - FR
08.00 - 16.30 Uhr
SA
09.30 - 11.30 Uhr

Sonn- & Feiertags geschlossen

Bad Tatzmannsdorf

Museumsverein Oberschützen

Oberschützen, Hauptstraße 25

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Heute geöffnet *

20.09.2019 - 01.12.2021Mo08:30 - 11:30 UhrDi08:30 - 11:30 UhrMi08:30 - 11:30 UhrDo08:30 - 11:30 UhrFr08:30 - 11:30 Uhr

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Ruhetage

SaSo

In diesem Museum werden Ihnen zwei Persönlichkeiten Oberschützens vorgestellt:
Pfarrer Gottlieb August Wimmer und OStR Prof. Franz Simon.
Beide haben in ihrer jeweils eigenen Art für diesen Ort und die ganze Region große Bedeutung erlangt. Die Ausstellungen hier im Haus der Volkskultur sind ihnen beiden als ehrendes Andenken gewidmet.

Pfarrer Gottlieb August Wimmer
Der große Reformer

Gottlieb August Wimmer (1791-1863) war eine außerordentliche und vielseitig gebildete Persönlichkeit. Während seines 30-jährigen Wirkens als evangelischer Pfarrer (1818-1848) hat er Oberschützen nachhaltig geprägt. Obwohl er die Habsburgermonarchie wegen seiner Beteiligung an der ungarischen Revolution verlassen musste, sind seine Spuren bis in die Gegenwart deutlich zu erkennen.
Ein Lebenswerk

Pfarrer Gottlieb August Wimmer war ein weitblickender Erneuerer auf vielen Gebieten. So lag ihm die Vertiefung des geistlichen Lebens ebenso am Herzen wie die Verbesserung und der Ausbau des Schulwesens, der hygienischen Bedingungen und der Landwirtschaft. Er war der Initiator vieler positiver Entwicklungen, von denen viele auch nach seinem Tod weiterwirkten.

  • Befreiung von der Grundherrschaft
  • Gründung von Schulanstalten
  • Neue Ideen für die Landwirtschaft
  • Verbesserung der gesundheitlichen Verhältnisse in der Bevölkerung

Die höhere Bildung in Westungarn - wohin auch Oberschützen gehörte - wurde durch Wimmers Schulgründung in besonderem Maße gefördert. So ist es kein Zufall, dass 1921, als das Burgenland zu Österreich kam, die Oberschützer Schulanstalten die einzigen zur Matura führenden Bildungsstätten des jüngsten Bundeslandes waren. Auch die Entstehung eines selbstbewussten Bauernstandes ist eng mit der Person Wimmer verbunden.
Ihm und den hier ausgebildeten Lehrern ist es zu verdanken, dass Oberschützen mit der Zeit eine zentrale Rolle für den westungarischen bzw. burgenländischen Protestantismus spielte.

OStR Franz Simon
Ein Sammler der eigenen Art

OStR Franz Simon, der am BG/BRG Oberschützen viele Jahre Bildnerische Erziehung unterrichtete, widmete sein privates Interesse völlig der traditionellen Wirtschafts- und Alltagskultur des mittleren und südlichen Burgenlandes. Die Sammlung, die er selbst im "Heimathaus" zusammengeführt hat, ist einzigartig im Burgenland und soll deshalb auch an ihrem ursprünglichen Ort erhalten bleiben.

Erbaut um das Jahr 1800, diente das "Heimathaus" zuerst als Bauernhof, wechselte dann mehrmals die Besitzer und eröffnet heute seinen Besuchern Einblicke in die bescheidene und mühevolle Lebensweise der Menschen jener Zeit. Vielleicht gibt es damit auch da und dort einen kleinen Anstoß zur inneren Einkehr.


Zusatzinformation

Das Museum kann von Montag bis Freitag von 8:30 bis 11:30 Uhr besichtigt werden (März bis November, an Schultagen).
Sondertermine, Führungen und falls zu den angegebenen Zeiten geschlossen sein sollte: Tel. +43 664 7829059 (Frau Edith Schedl)

Eintrittspreis: € 3.-, SchülerInnen: € 1.-

Den Besucher/-innen des Museums steht ein Audioguide für Smartphones zur Verfügung.
In der App suchen Sie nach dem Stichwort "Museum Oberschützen" oder "Wimmer". Nach Bestätigung werden die Dateien des Audioguide auf Ihrem Smartphone installiert. Nach einer Begrüßung können Sie sich in 28 Kapiteln durch unser Museum führen lassen.


Anreise Museumsverein Oberschützen

So finden Sie uns.

Museumsverein Oberschützen

Hauptstraße 25

7432 Oberschützen

Gps 47.3470436 / 16.2083742

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