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Joseph Haydn-Platz 3, 7431 Bad Tatzmannsdorf

Öffnungszeiten

1. April 2019 - 31. Oktober 2019

MO - FR
08.00 - 17.30 Uhr
SA
09.30 - 14.30 Uhr

Sonn- & Feiertags geschlossen

1. November 2019 - 31. März 2020

MO - FR
08.00 - 16.30 Uhr
SA
09.30 - 11.30 Uhr

Sonn- & Feiertags geschlossen

Bad Tatzmannsdorf

Uhrenstube Aschau

Oberschützen, Aschau 49

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Herzlich Willkommen in der Uhrenstube Aschau

Den Schwerpunkt der Sammlung bilden frühe Turmuhren und Bratenwender aus über fünf Jahrhunderten – von der Gotik bis zur Renaissance und vom Barock bis in das frühe Industriezeitalter. Die Räderwerke aus Schmiedeeisen oder Holz veranschaulichen die Entwicklung der Technik, des Handwerkes, der Form und Ausgestaltung der Uhren, sowie deren regionale Eigenheiten. Anhand der Exponate der Uhrenstube, ergänzt durch Beschreibungen und Schautafeln, wird dem Besucher die Geschichte der Uhren und des Uhrmacherhandwerkes deutlich gemacht.

Die Turmuhren und Bratenwender der Uhrenstube Aschau sind ein Teil der Uhrensammlung von Ing. Wolfgang Komzak, der 1963 mit dem Sammeln von antiken Uhren begann. Die Sammlung besteht aus Wand- und Konsoluhren, Bodenstanduhren, Uhren mit Musikspielwerken sowie anderen Uhren des 15. – 19. Jahrhunderts, den Stilperioden der Gotik und Renaissance, des Barock und des frühen Industriezeitalters. Schwerpunkt der Sammlung der Uhrenstube Aschau sind frühe geschmiedete Turmuhren der Gotik und Renaissance und solche mit Holzräderwerk.

Die Exponate stammen großteils aus Österreich, bzw. dem Kulturkreis der ehemaligen k.u.k. Monarchie. Der regionale Schwerpunkt der Sammlung erfaßt Turmuhren und Bratenwender des Burgenlandes, des Dreiländereckes Burgenland – Niederösterreich – der Steiermark und Westungarn.  Die älteste Turmuhr der Sammlung entstand um 1460 bis 1470 in Steyr, OÖ. Sie ist die älteste derzeit bekannte Turmuhr Österreichs. Eine weitere Turmuhr aus dem Burgenland, eine gotische Turmuhr aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts stand in der Pfarrkirche von Litzelsdorf.

Ein Höhepunkt der Sammlung sind einige Turmuhren und Bratenwender die zur Gänze aus Holz angefertigt wurden. Diese äußerst seltenen Werke sind Anziehungspunkt für viele internationale Fachleute. Ein wesentliches Merkmal der Sammlung besteht darin, daß in erster Linie das Werk der Uhr, das dieser erst Leben verleiht, in seiner technischen, handwerklichen und gestalterischen Vielfalt gezeigt wird.

Der Bestand ist über die Jahre auf 64 Turmuhren und 27 Bratenwender gewachsen und gehört damit zu einer der größten und vor allem auch wegen seines umfangreichen Bestandes an gotischen Exponaten, bedeutendsten Sammlungen in Mitteleuropa. In den Schauräumen erklären Texttafeln Geschichte, Handwerk und Technik der Entwicklung der Uhren und Turmuhren anhand der ausgestellten Exemplare. Ein wesentliches Merkmal der Sammlung besteht darin, daß in erster Linie das Werk der Uhr, das dieser erst Leben verleiht, in seiner technischen, handwerklichen und gestaltenden Vielfalt gezeigt wird. Die meisten Werke sind funktionsfähig und werden während der Führungen in Gang gesetzt.

Die Uhrenstube besitzt auch eine umfangreiche Fachbibliothek mit Werken des 18. und 19. Jahrhunderts bis zu den jüngsten Ausgaben. Ein Archiv mit Dokumentationen, Archivalien, Grafiken und einer Sammlung verschiedener Daten steht nach Vereinbarung Fachleute und Interessierten zur Verfügung.

Eintritt: € 10,00 (Kleinkinder gratis)


Zusatzinformation

Wir haben an jedem ersten Sonntag von Mai bis September von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Wenn Sie die die Uhrenstube zu einer anderen Zeit besuchen wollen, ersuchen wir um rechtzeitige Terminvereinbarung ( 1 Woche vor Besuch)
per Telefon oder E-Mail. Sie erreichen uns unter den Telefonnummern (Anrufbeantworter):

+43 (0) 1350/50-13  oder +43 (0) 3353/66-20 (Museumsleiter)

Anreise Uhrenstube Aschau

So finden Sie uns.

Uhrenstube Aschau

Aschau 49

7432 Oberschützen

Gps 47.4057277639985 / 16.2020167957703

Verkehrsmittel

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